Best Case – # DontDrinkandDive

Best Case – # DontDrinkandDive
Titelbild-Copyright: Bild via dontdrinkanddive.org

Professionelle Synchronschwimmer, die ihre Weltmeister-Choreographie präsentieren. Mit 1,2 Promille. Was zu Anfang ein lustiger Spaß zu sein scheint, entpuppt sich als eine Awareness-Kampagne mit ernstem Hintergrund von Prime, der schwedischen Kreativ-Unit von Weber Shandwick. Das Projekt konzipierten für den Schadensversicherer Trygg-Hansa.

Der Hintergrund des Videos ist die schockierende Zahl von ertrunkenen Menschen in Schweden im letzten Jahr: 137 – mehr als in den vorherigen zehn Jahren zusammen. Insgesamt sind das mehr Todesfälle im Wasser als bei Autounfällen. Die betroffenen Personen waren meist männlich, mittleren Alters – und zumeist betrunken. Und genau auf diese Gefahr will die Kampagne #DontDrinkandDive aufmerksam machen. Denn das Video zeigt: Selbst Schwimm-Profis, die in nüchternem Zustand eine eindrucksvolle und faszinierende Performance hinlegen, verlieren bei starkem Alkoholeinfluss jegliche Kontrolle. Zu sehen sind unkoordinierte Bemühungen, an der Wasseroberfläche zu bleiben und starke Orientierungslosigkeit. Die klare Message: Don’t drink and dive!

Dem Video folgte ein Aufruf, die Message auf verschiedenen Social-Media-Plattformen zu teilen, indem man verspricht, nicht betrunken ins Wasser zu gehen. Insgesamt hat die Kampagne bisher 36.752 Menschen erreicht.