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South Africa calling – Melanies Tagebuch

Kollegin Melanie ist in Johannesburg, South Africa, um von dort aus die Healthcare Practice für Südafrika auszubauen. Von ihren Erlebnissen berichtet Sie auf unserem Blog.


Seit einigen Wochen bin ich nun in Südafrika und unterstütze unsere Kollegen in Johannesburg. Was mach ich hier überhaupt? Ich helfe bei der Weiterentwicklung unserer Healthcare Practice. Von einem längeren Aufenthalt in Südafrika verspricht man sich in der Regel warme Temperaturen, keinen Regen und viel Sonne. Für mich sah das anfangs noch ganz anders aus. Die Zeit war wettertechnisch von kühlen und durchwachsenen Gradzahlen sowie vier massiven Gewitterstürmen geprägt. An meinem Teint müssen wir also noch arbeiten. Dafür bietet unser Weber Shandwick Standort u.a. mit Popcorn Maschine und tollen Kollegen genug Ablenkung vom anfangs noch trüben Wetter. Auch die Freizeitmöglichkeiten hier sind überragend und dank meiner netten Kollegen bin ich schon mittendrin im südafrikanischen Geschehen. Und obwohl ich erst vor ungefähr einem Monat zu den Kollegen gestoßen bin, fühle ich mich hier bereits voll und ganz angekommen. Das Team ist einfach toll und dank Großraumbüro weiß auch schon jeder von ihnen, dass „Genau“ ein zustimmendes Wort ist.

Work in Progress

Wie gesagt, Ziel meines Aufenthaltes ist es, den Healthcare-PR-Bereich in Afrika auszubauen. Wir konnten glücklicherweise auch schon einiges vorantreiben und für unsere Kunden umsetzen. Es wurden Proposals erstellt, diverse Trainings und Workshops gehalten etc. – und in den nächsten Wochen wird noch einiges mehr folgen.

Zudem konnte ich schon einige Impressionen gewinnen, was den Alltag in South Africa angeht. Zum Beispiel geht hier kaum einer auch nur einen Schritt zu Fuß. Das Auto muss überall hin mit. Wer sich dachte, dass die USA hier die Messlatte weit nach oben legen, der sollte mal nach Südafrika reisen. Selbst, wenn ein Café sich nur die Straße runter befindet, wird das Auto hergenommen. Das macht jeder in erster Linie natürlich nur zu seiner eigenen Sicherheit. Ich denke allerdings auch, dass man sich nach einiger Zeit einfach daran gewohnt hat. Man wächst hier eben einfach so auf. Ich bin schon darauf gespannt, wann es bei mir soweit sein wird, dass es ganz normal für mich ist mein Auto überall hin mitzunehmen. Wenn ich mich erst einmal daran gewöhnt habe, wird es bestimmt schwer die Eigenschaft in Deutschland wieder loszuwerden. Aber darum kümmere ich mich, wenn es soweit ist.

Der BEE

In den westlichen Ländern werden größtenteils Frauen in Unternehmen und ihre Positionen thematisiert. Weber Shandwick ermittelte dazu bereits den GFP (Gender Forward Pionier) Index. Dieser untersucht die Geschlechterverteilung in den Führungsetagen der Fortune Global 500. In Südafrika steht dagegen der BEE im Fokus. Das steht für Black Economic Empowerment. Dabei wird ermittelt, wie viele nicht-weiße Mitarbeiter im Schnitt in einem Unternehmen angestellt sind. Als Unternehmen muss man diesen BEE vorweisen, um am Markt bleiben zu dürfen. Erfreulicherweise stehen, sowohl die Kollegen von McCann als auch Weber Shandwick Südafrika, mit einem BEE Rating von 1 sehr gut im Ranking da.

Südafrika, immer für eine Überraschung gut

Was mich bei meinem Aufenthalt etwas positiv überrascht hat, war herauszufinden, dass alle in unserem Team mehrere Sprachen sprechen. Von Afrikaans, Xhosa und Zulu werden zahlreiche und unterschiedlichste Sprachen gesprochen. Natürlich ist auch jeder in der Lage einwandfrei auf Englisch zu kommunizieren – obwohl dies von keinem einzigen die Muttersprache ist, ausgenommen unserer amerikanischen Chefin Jill Hamilton.

Außerdem scheint eine Hochzeit in Afrika eine der kompliziertesten Sachen der Welt zu sein. Es ist ein unglaublich langer Prozess überhaupt dorthin zu kommen, mit Unmengen an politischen Prozessen. Doch zum Schluss gibt es zur Belohnung nicht nur eine, sondern gleich zwei Hochzeiten. Eine traditionelle und eine in Weiß. Wer sich in Deutschland schon einmal um eine Hochzeitsvorbereitung gekümmert hat, kann sich denken, dass bei der doppelten Ladung an Events auch die Vorbereitung ungemein gut gemacht werden muss. Mit dem Thema Hochzeit habe ich mich übrigens nicht einfach nur so beschäftigt. Zwei unserer Teammitglieder haben nämlich vor, sich demnächst das Ja-Wort zu geben. Auf diesem Wege herzlichen Glückwunsch und auf eine gelungene Hochzeit, die ihr euch nach der ganzen Vorbereitung auch redlich verdient habt!

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