WS Insights: Praktikum bei Public Affairs

WS Insights: Praktikum bei Public Affairs

Wer bist du und was machst du hier?

Mein Name ist Isabel, ich bin 23 Jahre alt und studiere Corporate Communication (M.A.) in Köln. Ich mache für drei Monate ein Praktikum im Bereich Corporate/Public Affairs.

 

Wieso wolltest du ein Praktikum bei Weber Shandwick machen?

Letztendlich war das Statement gegen Fake News Anfang diesen Jahres ausschlaggebend, mir WS mal genauer anzugucken. Daran kann ich mich noch gut erinnern. Dass WS so international aufgestellt und Teil eines großen Netzwerkes ist, war ebenfalls ein Faktor, der wichtig war, da ich bisher nur Erfahrung in einer inhabergeführten Agentur gesammelt habe.

 

Du wohnst eigentlich in Köln, bist für dein Praktikum aber nach Berlin gekommen. Wie kommt‘s?

Ich schließe nächstes Jahr meinen Master ab und dann wird es langsam ernst, was die Jobsuche angeht. Damit verbunden ist ja dann meist auch die Frage, wo man leben möchte, weshalb ich nach 5 Jahren Studium in Köln ein paar Monate Berliner Luft schnuppern wollte. Noch dazu kommt natürlich, dass Berlin in Sachen Public Affairs wahrscheinlich der attraktivste Standort in Deutschland ist.

 

Wie gefällt es dir bei Weber Shandwick?

Sehr gut! Ich habe mich von Anfang an gut von den Kollegen aufgenommen gefühlt und habe Einblick in viele spannende Projekte im Bereich der internen und externen Kommunikation. Definitiv empfehlenswert 🙂

 

Was sind deine Aufgaben?

Der Großteil meiner Aufgaben besteht aus der Recherche von Hintergrundinfos, der Anfertigung politischer Reports, dem Schreiben von verschiedensten Textformen und der Mitwirkung an der Konzeption von Projekten. Aber auch bei der Vorbereitung von Krisentrainings oder zum Beispiel dem Erstellen eines Mitarbeiterkalenders durfte ich mitwirken. Alles in allem also ein toller Querschnitt durch den gesamten Ablauf von Kundenprojekten!

 

Worauf freust du dich morgens am meisten?

Um ehrlich zu sein, erst mal auf einen Kaffee aus der Kaffeemaschine im Office. 😉  Ansonsten steht fast jeden Tag etwas anderes an, so pauschal kann ich das gar nicht beantworten. Und genau das macht die Arbeit in einer Agentur auch so interessant.

 

Welche Aufgabe machst du nicht so gerne?

Die Pflege von Verteilerlisten gehört nicht zu den aufregendsten Aufgaben – gehört aber dazu.

 

Die Hälfte deines Praktikums ist vorbei. Was ist das wichtigste, das du bis jetzt gelernt hast?

Krisenkommunikation habe ich bisher nur in der Theorie gelernt – bei einem richtigen Krisentraining mitzuwirken und zu sehen, wie aufwändig das in der Praxis ist, ist eine spannende Erfahrung. Außerdem ist es sehr lehrreich zu sehen, wie sich die politische Lage – wie zum Beispiel der Abbruch der Sondierungsgespräche – auf die Arbeit auswirkt. Auf die Terminierung von Veranstaltungen oder die Kommunikation von bestimmten Botschaften hat das großen Einfluss.

 

Wie ist nun dein Bild von der Arbeit in einer Kommunikationsagentur? Hat sich etwas bestätigt oder hat sich ein Eindruck widerlegt?

Bestätigt hat sich, dass die Atmosphäre familiär ist und die Kommunikationswege kurz sind. Das habe ich in einem Konzern anders erlebt und empfinde ich als große Erleichterung für die Zusammenarbeit.

 

Jetzt wo du weißt, wie es in einer Agentur abläuft. Könntest du dir vorstellen später in einer zu arbeiten?

Ja! Meiner Meinung nach ist eine Agentur nach dem Studium die optimale Anlaufstelle, da man in kurzer Zeit sehr viel lernen kann. Der Einblick in verschiedene Branchen und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kunden ist meiner Meinung nach sehr viel wert.

 

Bild Credits: von Damian Zaleski under Creative Commons Zero Licence, via unsplash.com