Gesundheitskommunikation – zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Kommunikationsberater!

Gesundheitskommunikation – zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Kommunikationsberater!

Weber Shandwick Deutschland unterstützt seit Januar 2018 kommoguntia e.V., die studentische PR-Initiative der Universität Mainz. Im Zuge der gemeinsamen Projekte fand am 3. Mai der kommoTalk zum Thema Gesundheitskommunikation statt, den Dr. Torsten Rothärmel, Managing Director Health, besuchen durfte. Dies ist der passende Gastbeitrag

 

Zum ersten kommoTalk des Sommersemesters besuchte uns am 3. Mai unser neuer Förderer Weber Shandwick. Der Abend war dem Thema „Gesundheitskommunikation – zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Kommunikationsberater!“ gewidmet. Torsten Rothärmel, der in Frankfurt den standortübergreifenden Bereich Healthcare des internationalen Public-Relations-Netzwerks leitet, gab uns spannende Einblicke zu den Besonderheiten und der Vielfalt der Gesundheitskommunikation.

Gesundheitskommunikation hat eine zunehmende Relevanz. Das Themenspektrum reicht dabei sehr weit – von neuen Medikamenten über Medizintechnikprodukte hin zu Konsumerprodukten wie z.B. Sonnenschutz. Auch die Zielgruppen sind vielfältig und weisen unterschiedlichstes Informationsverhalten auf. Die Herausforderung der Gesundheitskommunikation ist es demnach, die komplizierten Inhalte verständlich und kurzweilig aufzubereiten und an viele unterschiedliche Gruppen zu vermitteln. Diese zielgruppengerechte Aufbereitung der komplexen Themen gelingt vor allem durch die interdisziplinäre Ausrichtung des Tätigkeitsbereichs. In der Gesundheitskommunikation vereinen sich Personen mit den verschiedensten Hintergründen zu einer Berufsgruppe:  PR-Praktiker, Naturwissenschaftler, Geisteswissenschaftler, Mediziner, etc.

Wie man vom übergeordneten Kommunikationsziel zu den konkreten Maßnahmen gelangt verdeutlichte uns Torsten anhand vergangener Healthcare-Cases. Wichtig ist es, über Zielgruppen und Kontext zum sogenannten Incite zu gelangen, jenem Anknüpfungspunkt mit dem die Aufmerksamkeit der Zielgruppe am besten erreicht werden kann. Daraus lässt sich eine Idee ableiten aus der letztlich ein Kommunikationskonzept mit konkreten Maßnahmen entsteht. Ob ein Kochbuch vom Sternekoch mit Rezepten für chronisch Darmerkrankte oder ein Science Slam zum Thema Diabetes – in der Gesundheitskommunikation sind die verschiedensten kreativen Maßnahmen zur Zielgruppenansprache gefragt. Hierbei spielen auch die Möglichkeiten im Bereich Digital Health, wie etwa Virtual Reality oder interaktive Websites, eine immer größer werdende Rolle.

Im zweiten Teil des Vortrags gab uns die derzeitige Praktikantin bei Weber Shandwick in Frankfurt, Zahia, Einblicke in ihre Praktikumstätigkeiten, das Arbeitsklima und Miteinander in der Agentur sowie ihren Bewerbungsprozess.

In der abschließenden Diskussionsrunde blieben keine Fragen offen: Worauf kommt es beim Bewerbungsgespräch an? Wo liegen die Vor- und Nachteile bei kleinen inhabergeführten Agenturen versus internationalen Kommunikationsnetzwerken? In welchen anderen Bereichen ist Weber Shandwick aktiv?

Insgesamt erhielten die kommo-Mitglieder spannende Einblicke in die Welt der Gesundheitskommunikation und die Arbeit von Weber Shandwick. Dafür bedanken wir uns herzlich bei Torsten Rothärmel und Zahia!

 

Der Artikel erschien ursprünglich am 15. Mai 2018 auf dem Blog von kommoguntia e.V.
Bildcredits: kommoguntia e.V.